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Der Fall Katharina Henot –
die „Hexe“ von Köln

Kölner Studenten auf den Spuren eines Justizskandals.

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2004, 62 Minuten
ISBN 13 978-3-938217-00-9
14,90
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Das Hörspiel nimmt den Hörer mit in eine Zeit, in der Frauen in ganz Europa verfolgt und nur allzu oft als Hexen verurteilt und hingerichtet wurden. Das Hörspiel mit Profi-Sprechern (u. a. von WDR und Deutschlandfunk) und eigens komponierter Musik erzählt aus drei Perspektiven von dieser Zeit: der Kölner Jura-Professor beleuchtet in seiner Vorlesung die Hintergründe des Hexenwahns in Europa; seine Studenten rollen den Gerichtsfall von Katharina Henot neu auf und Katharina selbst, eine adlige Witwe aus Köln, die im Mai 1627 als Hexe angeklagt, verurteilt und verbrannt wird, berichtet selbst, wie sie durch ein unbarmherziges Rechtssystem vom Leben zum Tode gerichtet wird.

Die Geschichte der Katharina Henot entführt den Hörer in das Köln des Dreißigjährigen Krieges. Schon damals gab es den Neumarkt, dort soll Katharina nachts als Hexe getanzt haben, im Frankenturm wird sie gefangen gehalten und auf dem Galgenberg zu Melaten – im 17. Jahrhundert noch eine öffentliche Hinrichtungsstätte – verbrannt. Heute ist dort ein Friedhof.

Das Hörspiel basiert auf erhaltenen Original-Unterlagen aus dem 17. Jahrhundert, die u. a. im Historischen Archiv der Stadt Köln lagern. Darunter befindet sich auch ein Brief von Katharina Henot, im Gefängnis verfasst, im Hörspiel vertont und ins moderne Deutsch übersetzt.

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"Mein Name ist Katharina Henot.
Ich wurde am
19. Mai 1627 in Köln vom Leben zum Tode gerichtet.
Es hieß, ich sei
eine Hexe.
Doch ich war
ohne Schuld."

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Katharina Henot









Die Presse zur CD...
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Kölner Express


Kölner Stadt-Anzeiger
21.12.2004


Rheinische Post
31.12.2004